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Höhlenkonzerte

Konzerte im UNESCO-Weltkulturerbe Hohler Fels
archaisch - experimentell - spirituell
.

(Fotos: Uli Haas, Juli 2017)

Seit 1992 gibt Christoph Haas in Höhlen der Schwäbischen Alb Konzerte, die in dieser Konstellation weltweit einmalig sind. Der Hohle Fels ist eine der größten Höhlen in dieser Region. Als der moderne Mensch vor 40.000 Jahren donauaufwärts zog, entstanden hier die ersten Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit. Weltberühmt sind die Frauenstatuette aus Elfenbein und die Flöte aus Gänsegeierflügelknochen, die hier ausgegraben wurden.
 
Die Termine 2017:
Samstag, 8. Juli, 19 Uhr
Samstag, 14. Oktober, 16 Uhr
 


Fotoschau vom Höhlenkonzert am 28.6.2014 (Fotos: Alexander Schäfer)

 
Im Mittelpunkt der diesjährigen Konzerte stehen eiszeitliche Flöten aus Mammutelfenbein, Gänsegeier- und Hirschknochen, virtuos gespielt von Gabriele Dalferth. Dazu kommen Musikbögen, Schamanentrommeln, klingende Steine, Muschelhörner und Wassertrommeln. In der einzigartigen Akustik der Höhle entfalten die archaischen Klänge einen besonderen Zauber. Durch eine von Utz Pampel (Staatstheater Stuttgart) meisterhaft gestaltete Lichtinstallation wird der riesige Raum sublim ausgeleuchtet.

Mitwirkende:
Christoph Haas: Musikbögen, Schamanentrommeln, Muschelhörner, Gesang, künstlerische Leitung
Gabriele Dalferth: eiszeitliche Flöten
BANDA MARACATÙ: Gesang und Perkussion)
Rudi Walter: Experimentalarchäologe
Robert Lang: Percussion

 
 

Die Performance beginnt mit einer Szene, in der wir die Entstehung der ersten (im Hohle Fels gefundenen) Flöten nachspielen: Beim Schein eines Talglichts schnitzt der Experimentalarchäologe Rudi Walter (in eiszeitlicher Kleidung) mit eiszeitlichen Werkzeugen eine Gänsegeierknochenflöte. Er schenkt sie Gabriele (ebenfalls in eiszeitlicher Kleidung), die anschließend ihr erstes Solo spielt. Einen weiteren Auftritt hat Rudi Walter in einem (von sibirischen Vorbildern inspirierten) eiszeitlichen Schamanenkostüm mit Rentiermaske.

SWR 2-Radiofeature

Die Konzerte im Hohle Fels sind ein unvergessliches Erlebnis für Auge und Ohr. Viele Besucher nehmen dafür selbst weite Anfahrtswege in Kauf und kommen immer wieder.

 
"Vielen Dank für das berührende und mitreißende Konzert!" (D.P.)

"Ein intensives und auch atmosphärisch sehr stimmiges Konzert. Ganz wunderbar!" (U.E.)

„Mit archaischen und virtuosen Klängen, die sich in der großartigen Akustik der Haupthalle prächtig entfalteten, konnten Christoph Haas und seine beeindruckend aufspielende BANDA MARACATÚ das gebannt lauschende Publikum beeindrucken. Solistisch wie begleitend zum mitreißenden, überwiegend perkussiven Spiel sorgte Gabriele Dalferth für virtuose Glanzlichter. Euphorischer Beifall für ein fein arrangiertes, wunderbar luzides Konzert!“ (Heidenheimer Zeitung)

„Das Ernste wie Heitere und Harmonische dieser so präzisen und so leicht klingenden Musik haben in mir Gedanken aufsteigen lassen: In einer Zeit zu sein, die keine Minuten, Tage und Jahre zählt, sondern Jahrtausende, so unendlich weit entfernt, einen so unvorstellbaren Zeitraum auch mit all ihren Schrecken umfassend. Meilensteine der Menschheitsentwicklung ließen mir mein eigenes Leben klein erscheinen. Gleichzeitig ermöglichte mir das Hören dieser Musik in dieser Umgebung vorbehaltloses Auf- und Annehmen, Selbstvergessenheit und Inspiration. Ein Hauch von Ewigkeit ist’s, der da so gut tut und auch persönliches Glück empfinden lässt.“ (Barbara Bachschuster)

 
 
 

Karten sind ab 3 Stunden vor Beginn am Höhleneingang erhältlich.
Eintritt: Erwachsene: 15.-, Kinder/Schüler/Studenten: 10.-, Familienkarte: 30.-
Für das Konzert sind Vorreservierungen möglich per mail an
mail@christoph-haas.eu
gabriele.dalferth@gmail.com
info@urgeschichte.net

Im Vorfeld bietet der Archäologe Rudolf Walter um 14:00 Uhr einen Workshop an, bei dem die Teilnehmer eine eiszeitliche Rassel herstellen können. Kosten: 8.- (inkl. Material); maximal 10 Teilnehmer. Die Rasseln können dann anschließend am Lagerfeuer "eingeweiht" werden! Anmeldungen per mail an info@urgeschichte.net
Um 15:00 Uhr bietet Rudolf Walter eine Führung durch den archäologischen Fundort Hohle Fels an. Kosten: 5.- (inkl. Eintritt); maximal 30 Teilnehmer. Anmeldungen per mail an info@urgeschichte.net

Führung und Workshop sind ausgebucht!

In der Höhle ist es feucht und kühl. Bitte angemessene Kleidung, feste Schuhe mit Profilsohle und eine Sitzunterlage mitbringen. (Für Säuglinge und Kleinkinder unter 3 Jahren ist das Höhlenkonzert nicht geeignet.) Die Konzerte finden bei jedem Wetter statt. Im Anschluss können die Besucher das Erlebnis am Lagerfeuer ausklingen lassen. Für Verpflegung vor Ort ist gesorgt.

Veranstalter: Museumsverein Schelklingen.

Anfahrtsplan Hohle Fels

 

Termine Höhlenkonzerte 2018

Samstag 23. Juni 2018, 19 Uhr
MOTHER EARTH
Christoph Haas (Musikbögen, Schamanentrommeln, Muschelhörner, Gesang, Komposition, Arrangements & künstlerische Leitung) und BANDA MARACATÙ (Perkussion und Gesang)
Gäste: Gabriele Dalferth (eiszeitliche Flöten), Robert Lang (Perkussion und Gesang),
Ilka Veiel (Perkussion und Gesang), Utz Pampel (Lichtinstallation), special guest: Rudi Walter, Archäologe M.A. (eiszeitliche Rasseln, Flötenschnitzer, Schamane)
 
Samstag 14. Juli 2018, 19 Uhr
DRUM SPIRIT
Christoph Haas (Musikbögen, Schamanentrommeln, Devil Chaser, Rasseln, Cajonga, Waterdrum, Muschelhörner, Gong)
Gast: Robert Lang (Rahmentrommel, Gubal, Caisa, klingende Steine)
 
Samstag 22. September 2018, 16 Uhr
MOTHER EARTH
Christoph Haas (Musikbögen, Schamanentrommeln, Muschelhörner, Gesang, Komposition, Arrangements & künstlerische Leitung) und BANDA MARACATÙ (Perkussion und Gesang)
Gäste: Gabriele Dalferth (eiszeitliche Flöten), Robert Lang (Perkussion und Gesang),
Ilka Veiel (Perkussion und Gesang), Utz Pampel (Lichtinstallation), special guest: Rudi Walter, Archäologe M.A. (eiszeitliche Rasseln, Flötenschnitzer, Schamane)
.
 

Klänge aus einer sehr fernen Welt
"Das Konzert beginnt mit einer raumspezifischen Präsentation eiszeitmusikalischer Möglichkeiten. Archaische Rhythmen, zart geschlagen, erfüllen den Raum. Bodenständig geerdetes Schlagzeug wird dialektisch gekontert und ergänzt von himmlisch filigranen, teilweise sogar mehrstimmig gespielten Flötenklängen. (M. Allenhöfer, Heidenheimer Zeitung, 30.6.2016)

Rückmeldungen von Besuchern:
"Das Konzert war wie eine Begegnung mit etwas, das ich lange vermisst hatte. Vielen Dank dafür! Diese erdige Musik hat mich so ergriffen und spricht mir förmlich aus dem Herzen."

"Wir möchten uns bedanken für das wundervolle Konzert - es war in der Tat ein überwältigendes Erlebnis! Allein die Höhle selbst ist bereits atemberaubend, aber in Verbindung mit der Musik, der Ausleuchtung und der magischen Stimmung, die über allem schwebte, war das ein Ereignis von solcher Intensität, dass wir noch Stunden danach ergriffen waren und bis heute den Nachhall spüren. Wir wollen auf jeden Fall beim nächsten Konzert wieder dabei sein!"

„Wir waren bei Ihrem Konzert im Hohlen Fels und sind restlos begeistert – auch vom Trommelkreis danach. Seit 35 Jahren waren wir erstmals wieder um ein Lagerfeuer gesessen – und dann auch gleich mit Rhythmus und Gesang – und hatten einen riesigen Spaß. Herzlichen Dank.“

"Das Konzert war für uns ein großes und stark Erlebnis! Ein herzliches DANKE für begeisternde Stunden."

"Es war einfach Spitze, ganz was Besonderes und Außergewöhnliches! Nichts Gekünsteltes oder Übertriebenes, sondern harmonisch und sehr stimmig: Das Ambiente, die Musik, die Instrumente, die Beleuchtung - alles einfach Klasse! Wir kommen sicher wieder."

„Ich war dabei in der Höhle und beim Trommeln auf der Wiese. War das eine Energie! Tore hatten sich geöffnet. Vom Kleinkind bis zu den Großeltern: alle fühlten sich wohl, denn um sie herum wurde die Melodie ihres Herzens gespielt. Soviel Freude hatte ich schon lange nicht mehr."

"Vielen Dank für das tiefe Erlebnis in und um den Hohle Fels. Ich bin total begeistert. Von eurer Art zu musizieren, aber auch von der spürbaren Verbundenheit - mit den eigenen Wurzeln, mit der Natur und mit den Menschen."

"Von Herzen vielen Dank für das Konzert im Hohle Fels. Wieder durfte ich erleben, wie mein Herz aufgeht und meine Seele sich öffnet."

 

Ausschnitte des Höhlenkonzerts vom September 2014
Christoph Haas und Banda Maracatù

 

Ausschnitte des Höhlenkonzerts vom 22.6.2013
Christoph Haas und Banda Maracatù

 

Video-Ausschnitte aus dem Höhlenkonzert von Christoph Haas und Banda Maracatù vom 23.6.2012

 

 

Cover Musica PoveraMusica Povera - Inside the Hollow Cliff

Christoph Haas, Percussion & Stimme
(Waterdrum, Tar, Bendir, Shamans Drum, Moringa, Berimbao, Lolongo, Cajongas, Gungroos, Caxixis, Buzz Stick)

Digi-Pack mit 16-seitigem booklet. Texte in deutsch, englisch, italienisch


Aufgenommen im "Hohlen Fels", Schwäbische Alb, September 1999

Hörbeispiele:
Lolongo Interludes No.4: Sahel Blues (0:40 min / 470 kB)
Ex-Trance (La Ira Reprise) (0:50 min / 580 kB)
 

Bestellformular für CDs (pdf)
Bestellformular für CDs (*.doc) zum Ausfüllen am PC

 

mother earth
Die Magie archaischer Klänge
Spielzeit 68 Minuten, hochwertiger Digipack, 16 S. Booklet mit ausführlichen Texten und vielen Fotos.

Hörbeispiele (mp3-Format)
1. Ankommen           
Bartgeierflöte
2:17
2. Kommen und Gehen
Mundbogen, Tonvasentrommel, Maultrommel, Gesang, Lithophon, Shaker, Glocke
5:12
3. Mother earth
Waterdrum, Schamanentrommel, Gesang,  Ziegenhufrassel, Korbrassel, Basstrommel
3:02
4. Stein und Flöte
Lithophon, Mammutelfenbeinflöte
4:51
5. Ewe Thina
“Wir gehen den Weg dessen, der ohne Waffen dem Tod begegnet.” (South Africa)
Berimbao, Netzrassel, Gesang, Talking Drum, Basstrommel , Tamborim, Djembe, Pandeiro, Stein
6:42
6. Chiaro Scuro/Maracatú
Lolongo, Stein, Ziegenhufrassel, Schraper, Stampfrohr, Moktak, Basstrommel, Berimbao
4:33
7. Der Mond
Gänsegeierflöte
3:03
8. Heya
Stein, Rassel, Berimbau, Boomwhacker, Gesang, Basstrommel, Djembe
 1:45
9. Mama Mayoyo
Muschelhorn, Gesang, Jujurassel
2:44
10. Healing Song
Hang, Rassel, Stampfrohr, Basstrommel, Bluesharp, Cajonga, Djembe, Talking Drum, Tamborim, Gesang
3:43
11. Mother I feel you under my feet
Gesang, Hang, Djembe, Cajonga, Schamanentrommel, Basstrommel, Rasseln, Lithophon, Talking Drum, Tamborim
2:06
12. Shaman song/Bird Talk
(für Friedrich Seeberger) Höckerschwanflöte, Nachtigall
2:23
13. Drum Song
Rahmentrommel, Ziegenhufrassel
2:54
14. Theta
“The earth is our mother, we must take care of her.”
Schamanentrommel, Stampfrohr, Rassel, Afuche, Tamborim, Gesang, Djembe, Cajonga, Basstrommel
2:30
15. Wir
Wasser, Rasseln, Stampfrohre, Stimmen, Devil Chaser, Schwirrholz, Cajonga, Basstrommel, Djembe, Timba
4:13
16. Mirliton/Dambala
Mirlitonbogen, Korbrassel, Gesang, Cajonga, Moktak, Basstrommel, Berimbau, Gesang
5:55
17. Kalimba Song
Berimbau, Kalimba, Korbrassel, Gesang, Cajonga, Djembe, Basstrommel, Pandeiro, Afuche, Tamborim
3:34
18. Hunting Song
Jagdbogen
1:36
19. Kuate „Wir alle sind Kinder der Sonne. Für immer.“ (Native American)
Netzrassel, Berimbau, Gesang, Talking Drum, Cajonga, Djembe, Basstrommel, Pandeiro, Tamborim, Höckerschwanflöte, Lithophon
2:57
20. Abschied
Rentierflöte
1:50
 
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